Warnung an alle Eltern: Die medizinische Versorgung unserer Kinder steht vor massiven Einschnitten.
Die Bundesregierung plant ab 2027 weitreichende Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. Kinderarztpraxen sollen zum Teil ohne Vergütung arbeiten, obwohl die Kosten für Personal, Mieten, Energie und medizinische Ausstattung seit Jahren steigen. Der Rotstift wird insbesondere in wichtigen Bereichen wie Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Prävention und der langfristigen Begleitung von Kindern und Jugendlichen angesetzt. Gleichzeitig werden den Praxen zusätzliche Aufgaben und mehr Notdienste auferlegt. Dies zwingt uns, unser Leistungsangebot betriebswirtschaftlich neu zu bewerten, sollte das Spargesetz der Bundesregierung umgesetzt werden.
Die Folgen könnten gravierend sein: längere Wartezeiten, weniger verfügbare Termine, eingeschränkte Sprechzeiten, Aufnahmestopps für neue Patienten und der Abbau wichtiger Vorsorge- und Präventionsangebote.
Während bereits heute vielerorts Kinderärzte fehlen, drohen die geplanten Reformen die Situation weiter zu verschärfen. Was auf dem Spiel steht, ist nicht weniger als das wirtschaftliche Überleben von Kinderarztpraxen und damit die Gesundheitsvorsorge und die zuverlässige medizinische Betreuung unserer Kinder. Völlig außer Acht gelassen wird, dass Krankheiten, die im Kinder- und Jugendalter erkannt und frühzeitig behandelt werden, die Gesundheitskosten von morgen senken.
Wenn diese Pläne umgesetzt werden, könnte die wohnortnahe und zeitnahe Versorgung von Kindern und Jugendlichen erheblich leiden. Jetzt ist der Zeitpunkt, aufmerksam zu werden und die Tragweite dieser Entwicklungen zu erkennen.